range of movement

Engpassdehnung

Durch die EngpassDehnungen nach Liebscher & Bracht werden aktive und passive Dehnreize, Kräftigungs- und Ansteuerungsimpulse gesetzt.

Die wichtigste Veränderung, die wir zunächst einleiten müssen ist, den „range of movement“, den Bewegungsspielraum wieder zu vergrößern. Die Struktur, die bei dieser Aufgabe im Vordergrund steht, sind die Faszien, das Bindegewebe.

In extremen Winkeln werden die verschiedenen Muskeln in Dehnung gebracht und in diesen extremen Winkeln werden die Spieler (Agonisten) bzw. der Gegenspieler (Antagonist) angespannt. Dadurch wird eine maximale Relaxation der zu dehnenden Muskulatur erreicht. Die Bewegungsfolge endet jeweils mit dem aktiven Halten der maximalen Dehnposition, so dass die neu erreichte Muskellänge vom zentralen Nervensystem abgespeichert wird und für künftige Bewegungen aktiv verfügbar bleibt.

Unser Körper entwickelt sich über einen sehr langen Zeitraum. Dabei passt er sich den Bewegungsanforderungen seiner Umwelt bestmöglich an. Die untereinander vernetzten Funktionsebenen entwickeln sich mit den Bewegungsreizen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass unser Körper auf all seinen Funktionsebenen nur dann bestmöglich funktionieren kann, wenn er auf die Art bewegt wird, für die er konstruiert wurde.

Bei regelmäßiger Anwendung können Sie damit den neu erreichten Grad der Schmerzlinderung bzw. Schmerzfreiheit dauerhaft halten und sogar noch weiter verbessern. Dazu gewinnen Sie ein nicht mehr gekanntes Maß an Beweglichkeit zurück.